Wir schreiben den 14. Juni 1817.
Mit einer kleinen, fast unscheinbaren Annonce im „Halleschen Patriotischen Wochenblatt“ beginnt hier die Zukunft des ältesten halleschen Optikbetriebs.
Die napoleonische Ära in Europa ist mit dem Wiener Kongress gerade endgültig zu Ende gegangen, als Wilhelm Trothe den Entschluss fasst, sich wirtschaftlich auf eigene Füße zu stellen. Das ist ein Novum und ein glückhaftes Wagnis an die Zeit.
Als Carl ZEISS Jena im Jahre 1912 die damals zukunftsweisenden ZEISS Punktalgläser auf den Markt bringt, integriert TROTHE-Optik dieses bahnbrechende Produkt unmittelbar in die Fertigung von Brillen.
1918 etabliert sich TROTHE-Optik unter Erich Norgall aufgrund der „exzellenten Belieferung des herzoglichen Hofes“ zum Hoflieferanten von Anhalt-Dessau und wächst in den folgenden Jahren zum führenden Unternehmen der Branche.
Durch die Zeitenwende der 1990er Jahre inspiriert, unternimmt Dietrich Kloevekorn-Norgall die umfangreiche Erweiterung von TROTHE-Optik. Ein zweites Geschäft entsteht 1993 im Steinweg 27. Kontaktlinsen und vergrößernde Sehhilfen sind fortan profunder Bestandteil des Unternehmensprofils. Dank der großen Nachfrage bei diesen Produkten wird 2007 – im Jahr unseres 190-jährigen Jubiläums – das TROTHE-sehzentrum in Halle am Rathenauplatz eröffnet. Hier bündeln wir Kompetenzen in der Kontaktlinsenanpassung und der Betreuung stark sehbehinderter Kunden in bisher einmaliger Weise.